Bei einem Klaviertransport im historischen Kern kommt eine Etappe dazu, die es sonst nicht gibt: der Weg zwischen Haustür und Fahrzeug. Er führt über eine Schwelle, durch einen Hausgang, über unebenes Pflaster, und er ist oft länger als der Weg im Gebäude selbst.
Für ein Instrument ist unebenes Pflaster anspruchsvoller als eine gerade Treppe. Rollen greifen schlecht, die Last schiebt bei jedem Absatz, und ein Instrument, das einmal in Bewegung gerät, lässt sich nicht einfach stoppen. Wir arbeiten deshalb mit Rollbrett, Gurten und vier Personen, auch auf der ebenen Strecke.
Wo der Weg zu lang oder das Pflaster zu unregelmässig ist, klären wir eine Halteerlaubnis näher am Haus. Das braucht einige Tage Vorlauf und ist meist der günstigere Weg, weil es Zeit und Risiko gleichzeitig senkt.

Was wir planen
Strecke messen
Von der Haustür bis zum erlaubten Halteplatz.
Schwellen und Pflaster
Mit Rollbrett und Auflagen überwunden.
Halteerlaubnis
Wenn möglich näher am Haus, mit Vorlauf beantragt.
Pianino
Der Klaviertransport im engen Treppenhaus.
Flügel
Der Flügeltransport, meist über die Fassade.
Versichert
Wert vorher melden, dann ist die Deckung darauf abgestimmt.
Im Altbau entscheidet die Wendung
Treppenhäuser im Kern sind schmal und machen pro Geschoss eine Wendung, oft um einen massiven Spindelkern. Für ein Pianino ist das mit Erfahrung machbar, für einen Flügel fast nie. Wir messen deshalb Podesttiefe und lichte Breite an der Wendung, bevor wir zusagen.
Geht es nicht, bleibt der Weg über die Fassade, und damit sind wir bei den Fragen von Tor, Gasse und Fenstergrösse. In alten Häusern ist die Kombination aus zu enger Treppe und zu kleinem Fenster nicht selten; dann ist der ehrliche Rat, das Instrument dort zu lassen, wo es ist.
Weitere Gemeinden in der Region Sursee
Vom Fahrzeug bis ins Zimmer
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Aussenstrecke
Länge, Pflaster und Schwellen bis zum Halteplatz.
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Treppenhaus messen
Podesttiefe und lichte Breite an der Wendung.
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Weg festlegen
Treppe oder Fassade, entschieden vor dem Termin.
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Transport
Mit Rollbrett, Gurten und vier Personen.
Häufige Fragen
Ist Kopfsteinpflaster ein Problem?
Es ist anspruchsvoller als eine gerade Treppe, weil Rollen schlecht greifen und die Last bei jeder Unebenheit schiebt. Wir arbeiten mit Rollbrett und Auflagen und planen die Strecke als eigene Etappe.
Können Sie näher ans Haus fahren?
Mit einer Halteerlaubnis oft ja. Sie braucht einige Tage Vorlauf und lohnt sich, weil ein kurzer Aussenweg Zeit und Risiko deutlich senkt.
Geht ein Flügel durch ein altes Treppenhaus?
Fast nie, wegen der Wendung um den Spindelkern. In solchen Fällen planen wir über die Fassade; wenn auch das Fenster zu klein ist, ist der Transport nicht sinnvoll durchführbar.
Wann soll gestimmt werden?
Zwei bis drei Wochen nach dem Transport. In alten Häusern mit stark schwankender Raumluft lohnt sich danach ein regelmässiger Rhythmus.