Kanton Luzern
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Klavier Escholzmatt von Meisterumzug

Klaviertransport in Escholzmatt-Marbach

Ein Instrument, das vierzig Jahre nicht bewegt wurde, hat sich in seinen Platz eingearbeitet.

Bei Instrumenten, die jahrzehntelang am selben Ort standen, prüfen wir vor dem Transport drei Dinge, die bei bewegten Instrumenten selten ein Thema sind. Erstens die Rollen: Sie sind oft festgerostet, eingedrückt oder ausgebrochen, und beim ersten Anheben bricht das Untergestell.

Zweitens den Boden darunter. Ein Instrument von zweihundertfünfzig Kilogramm auf vier Punkten hinterlässt in einem Holzboden Eindrücke; bei alten, weichen Böden kann eine Rolle regelrecht eingesunken sein. Das muss beim Anheben berücksichtigt werden, sonst reisst das Holz.

Drittens die Verleimung. Bei alten Instrumenten in wechselndem Raumklima lösen sich Leimverbindungen am Gehäuse, ohne dass man es von aussen sieht. Wir klopfen das ab, bevor wir gurten, und sichern lose Teile zusätzlich.

Instrument gesichert für den Transport
Geprüft wird vor dem Anheben, nicht danach.

Was wir vorher anschauen

Rollen

Fest, ausgebrochen oder eingesunken. Entscheidend beim Anheben.

Boden darunter

Eindrücke im Holz, damit beim Anheben nichts reisst.

Gehäuse

Leimverbindungen prüfen und lose Teile sichern.

Pianino

Der Klaviertransport mit vier Trägern und Gurten.

Flügel

Der Flügeltransport mit demontierten Beinen und Lyra.

Versichert

Wert vorher melden, dann ist die Deckung darauf abgestimmt.

Was unter dem Instrument zum Vorschein kommt

Wenn ein Klavier nach Jahrzehnten wegkommt, zeigt sich darunter ein Stück Boden, das anders aussieht als der Rest: heller, weniger abgenutzt, mit vier Abdrücken. Bei einer Wohnungsabgabe ist das ein Thema, weil es als Veränderung wahrgenommen wird.

In den meisten Fällen ist es das nicht, sondern normale Abnützung des übrigen Bodens. Trotzdem lohnt es sich, den Zustand vor dem Transport zu fotografieren; damit ist bei der Abnahme klar, dass die Abdrücke nicht am Umzugstag entstanden sind.

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Prüfen, dann bewegen

  1. Zustand prüfen

    Rollen, Untergestell, Gehäuse und Boden darunter.

  2. Fotografieren

    Vor dem Anheben, für die spätere Abnahme.

  3. Sichern

    Gepolstert, gegurtet, lose Teile zusätzlich fixiert.

  4. Aufstellen

    Am neuen Platz, mit Unterlagen unter den Rollen.

Häufige Fragen

Was, wenn die Rollen ausgebrochen sind?

Dann wird das Instrument nicht gerollt, sondern getragen, und das Untergestell wird vorher gesichert. Wir prüfen das vor dem Anheben; ein Bruch am Untergestell ist sonst der wahrscheinlichste Schaden.

Nimmt der Boden Schaden?

Beim Anheben kann weiches Holz reissen, wenn eine Rolle eingesunken ist. Deshalb heben wir mit Unterlagen an und fotografieren den Zustand vorher.

Sieht man den Standort nach dem Wegräumen?

In der Regel ja, als hellere Fläche mit vier Abdrücken. Das gilt meist als normale Abnützung; mit Fotos vor dem Transport ist es bei der Abnahme kein Thema.

Lohnt sich der Transport eines alten Instruments?

Das hängt am inneren Zustand, nicht am Gehäuse. Bei jahrzehntelanger Standzeit in wechselndem Raumklima empfehlen wir vorab eine Beurteilung durch einen Klavierbauer.

Weitere Leistungen in Escholzmatt-Marbach

Instrument nach langer Standzeit?

Wir prüfen Rollen, Gehäuse und Boden, bevor wir anheben. Telefon 0800 212 211.

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