Auf älteren Liegenschaften stossen wir regelmässig auf Material, das wir nicht mitnehmen: Eternitwellplatten und andere Faserzementprodukte aus der Zeit vor dem Asbestverbot, alte Teerpappe, Isolationen unbekannter Zusammensetzung, stillgelegte oder noch gefüllte Öltanks.
Für diese Materialien gibt es Vorschriften, die Fachkenntnis, Schutzausrüstung und teilweise eine Bewilligung verlangen. Wer sie ohne das entfernt, gefährdet sich und andere und haftet im Schadenfall. Wir halten deshalb an und sagen, wer zuständig ist.
Alles andere übernehmen wir wie gewohnt: Sperrgut, Metall, Holz, Elektronik, Grüngut und übliche Sonderabfälle wie Farben, Altöl und Batterien, getrennt geladen und mit Nachweis auf Wunsch.

Was wir übernehmen und was nicht
Nicht: Faserzement
Alte Wellplatten gehören zu einer Fachfirma, nicht in unsere Mulde.
Nicht: Tanks
Stilllegung und Entfernung durch Fachbetriebe mit Bewilligung.
Sperrgut
Möbel, Matratzen und Geräte aus Haus und Nebenbauten.
Altmetall
Separat erfasst und gutgeschrieben statt verrechnet.
Sonderabfall
Farben, Altöl, Batterien und Leuchtmittel mit Beleg.
Noch brauchbar
Was Abnehmer findet, geht in den Brocki-Service.
Woran man Verdachtsmaterial erkennt
Faserzementplatten aus der Zeit vor 1990 können Asbest enthalten; man sieht es ihnen nicht an. Typisch sind graue Wellplatten auf Schöpfen und Ställen, Blumenkisten und Lüftungsrohre. Solange sie unbeschädigt verbaut sind, sind sie in der Regel unproblematisch; gefährlich wird es beim Brechen und Sägen.
Deshalb die einfache Regel: nicht brechen, nicht sägen, nicht mit dem Hochdruckreiniger behandeln, sondern eine Abklärung machen lassen. Eine Materialprobe kostet wenig, und danach ist klar, ob und wie das Material entfernt werden darf.
Weitere Gemeinden im Entlebuch
Vorgehen bei Verdacht
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Stehen lassen
Nicht brechen, nicht sägen, nicht reinigen.
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Abklären
Materialprobe durch eine Fachstelle, das geht schnell.
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Fachfirma
Entfernung durch einen zugelassenen Betrieb.
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Rest übernehmen
Alles Übrige holen wir ab und entsorgen getrennt.
Häufige Fragen
Warum nehmen Sie Eternitplatten nicht mit?
Weil Faserzement aus der Zeit vor 1990 Asbest enthalten kann und die Entfernung Fachkenntnis, Schutzausrüstung und teilweise eine Bewilligung verlangt. Das ist Sache eines zugelassenen Betriebs.
Woran erkenne ich problematisches Material?
Am Alter und an der Art: graue Wellplatten, Blumenkisten, Lüftungsrohre aus Faserzement. Sicherheit gibt nur eine Materialprobe; bis dahin gilt nicht brechen und nicht sägen.
Was ist mit einem alten Öltank?
Stilllegung, Reinigung und Entfernung gehören zu Fachbetrieben mit entsprechender Bewilligung. Wir übernehmen danach den Rest der Räumung.
Können Sie die Abklärung organisieren?
Wir sagen Ihnen, welche Art von Betrieb zuständig ist, und koordinieren auf Wunsch den Ablauf. Die Abklärung selbst machen wir nicht.