Wer einen Haushalt auflöst, der über Jahrzehnte geführt wurde, steht vor einem Widerspruch: Fast alles ist in gutem Zustand, gepflegt und funktionstüchtig, und trotzdem lässt sich nur ein Teil weitergeben. Der Grund ist nicht die Qualität, sondern die Nachfrage.
Gesucht sind Geschirr, Gläser, Besteck, Küchengeräte, Werkzeug, Bücher, Einzelmöbel mit klarer Form, Leinen und Textilien. Nicht gesucht sind die grossen Stücke derselben Epoche: Anbauwände, Polstergruppen, Schlafzimmerkombinationen, Röhrengeräte. Diese Möbel sind oft besser erhalten als alles andere im Haus und finden trotzdem niemanden.
Wir sagen das beim Rundgang, weil die Enttäuschung sonst später kommt. Was weitergeht, senkt den Festpreis einer Räumung; was nicht weitergeht, muss entsorgt werden, und daran ändert auch der beste Zustand nichts.

Was Abnehmer findet
Geschirr und Gläser
Auch komplette Service und Kristall. Nach Stückzahl der grösste Posten.
Leinen und Textilien
Tischwäsche, Bettwäsche und Vorhänge, sauber und ganz, sind gefragt.
Werkzeug
Handwerkzeug und Kleingeräte aus Keller und Schopf gehen zuverlässig weg.
Bücher
Aus lang geführten Haushalten oft kistenweise und gut weiterzugeben.
Einzelmöbel
Tisch, Stuhl, Kommode, Truhe, Büchergestell. Einzelstücke ja, Kombinationen nein.
Chancenlos
Anbauwände, Polstergruppen, Schlafzimmerkombinationen, alte Elektrogrossgeräte.
Warum gut erhalten nicht reicht
Ein Brockenhaus hat begrenzte Fläche und nimmt nur auf, was sich auch verkaufen lässt. Bei grossen Möbeln aus den Sechzigern bis Achtzigern ist die Nachfrage praktisch verschwunden, unabhängig vom Zustand. Sie brauchen viel Platz, und sie stehen lange, wenn sie überhaupt angenommen werden.
Das ist die unangenehme Nachricht bei fast jeder Haushaltsauflösung, und sie trifft ausgerechnet die Stücke, die oft am besten gepflegt wurden. Wir sagen sie früh, damit niemand damit rechnet, dass die ganze Einrichtung übernommen wird.
Weitere Gemeinden im Seetal
Rundgang mit realistischer Einschätzung
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Gemeinsam durchgehen
Wir sagen bei jedem Bereich, womit Sie rechnen können.
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Anteil einrechnen
Was weitergeht, ist im Festpreis der Räumung bereits abgezogen.
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Getrennt laden
Brauchbares auf die eine Ladung, der Rest nach Material sortiert.
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Abgeben
Brockenhaus und Sammelstelle, Beleg auf Verlangen.
Häufige Fragen
Die Möbel sind wie neu. Warum werden sie nicht genommen?
Weil die Nachfrage fehlt, nicht die Qualität. Grosse Anbauwände und Polstergruppen aus den Sechzigern bis Achtzigern brauchen viel Fläche und finden keine Käufer. Ein Brockenhaus kann sie deshalb nicht aufnehmen.
Was wird denn genommen?
Geschirr, Gläser, Besteck, Leinen, Werkzeug, Bücher und Einzelmöbel mit klarer Form. Nach Stückzahl ist das der grösste Teil eines Haushalts, nach Gewicht der kleinste, und genau deshalb lohnt es sich trotzdem.
Senkt das den Preis der Räumung?
Ja, aber die grossen schweren Stücke bleiben in der Rechnung, weil entsorgt wird, was niemand nimmt. Wir schätzen den Anteil beim Rundgang ab und sagen Ihnen realistisch, womit Sie rechnen können.
Muss ich vorher sortieren?
Nein, das machen wir beim Räumen. Sagen Sie uns nur, was in der Familie bleiben soll; alles Übrige beurteilen wir beim Laden.